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Rezension: Luna Park 2

von Olivia Monti





Inhalt:


Musstest du schon einmal eine Million Euro verdienen, um nicht zu verhungern? 
Genau das passiert den Freunden Dugo, Brauni, Camel und Zaza, als ihre Geisterbahnfahrt in der Parallelwelt des Luna Parks endet. 
Jeder bekommt im Park sofort einen Job. Nur wer eine Million verdient, darf wieder nach Hause. Es ist die Hölle der Gier. Alle dort denken nur noch ans Geldverdiener. 
Wer keine Million verdient, der muss auf unabsehbare Zeit im Park bleiben und steigt dort immer mehr ab, bis er im armen „Luna Park Süd“ schließlich auf der Straße landet und bettelt. 
Brauni wird im reichen „Luna Park Nord“ ein erfolgreicher Banker und soll faule Hypothekenpapiere an seine Freunde verkaufen. Camel soll mit seiner Spielhölle armen Schluckern im Süden den letzten Cent aus der Tasche locken. 
Entkommen dem Park am Ende nur diejenigen, die über Leichen gehen?




Meine Meinung:


Luna Park ist kein gewöhnlicher Park.
Hugo, Zaza, Brauni und Camel landen zum zweiten Mal im Luna Park. Dieses Buch knüpft zwar an das erste Buch an, lässt sich aber wunderbar eigenständig lesen, denn alles was wichtig ist wird erläutert. 
Allerdings ist es dieses Mal ganz anders im Luna Park. Damit sie den Park wieder verlassen können, müssen sie das Spiel zu gewinnen. Ihre Aufgabe ist es 1 Million Euro zu verdienen und dafür müssen die Kinder arbeiten und wirtschaften wie Erwachsene und dabei sogar Opfer bringen.
Unsere Protagonisten erleben eine vereinfachte Version der Marktwirtschaft, welche im Buch völlig überzogen dargestellt wird, aber so wurde deutlich wie knallhart das Geschäft ist. So kommt jeder der Charaktere an seine Grenzen und wächst teilweise über sich hinaus.

Die Geschichte wird von Dugo erzählt. Dabei hat Olivia Monti eine Interessante Erzählführung gewählt, denn Dugo schlüpft in den verschiedenen Kapiteln von der Ich-Perspektive in die Erzählerrolle und zurück. 
Besonders hat mir Olivias Ideenreichtum gefallen. Ich war schon lange nicht mehr auf einem Jahrmarkt, aber ich konnte förmlich die Musik hören und die Zuckerwatte riechen. In meinem Kopf explodierte ein einziges Farbenspiel. Ihre Fantasie schien grenzenlos und man merkte ihr die Faszination von Jahrmärkten an.

Ich denke für einen Schüler ist dieses Buch richtig gut und auch lehrreich. 
Mit meinen fast 40 Jahren fühlte ich mich mit diesen Buch unterfordert. Vieles wirkte zu banal oder einfach fürchterlich überzogen auf mich. Daher gehörte ich wohl nicht zur Zielgruppe.
Ich würde die Zielgruppe des Buches auf 12 bis junggebliebene Mitzwanziger setzen.

Ich bin sogar der Meinung, dieses Buch könnte man gut in den Unterricht mit einbeziehen, denn er hat auf jeden Fall einen Lernfaktor und auch eine Lehre.







  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 619 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 426 Seiten
  • ISBN-Quelle für Seitenzahl: 153088960X
  • Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
  • Verlag: Olivia Monti; Auflage: 1 (3. April 2016)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B01DT2PCTO





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