Bücher 2015,  Rezensionen

Rezension: Hexeninternat Teil 1 – 5

von Heiko Grießbach

Mit Hexeninternat ist Heiko Grießbach eine schöne Fantasiereihe gelungen. Das besondere an den Büchern, sie spielen nicht in den USA oder in einer imaginären Welt sondern mitten in Deutschland.
Man merkt beim Lesen deutlich, das sich Heiko in den Gegenden auskennt. 
Manchmal ging mir der Autor zu sehr ins Detail, was die Wegbeschreibung anging. Ab und an dachte ich, ich hätte einen Reiseführer in der Hand und keinen Fantasieroman.
Was ich besonders schön fand, waren die kurzweiligen Romane. Jeder Teil hatte unter 200 Seiten und war in sich abgeschlossen. Das war sehr angenehm. 
Beim Lektorat hätte man besser hinschauen können. Es haben sich immer wieder kleine Fehler eingeschlichen. Sogar ein grober Schnitzer war dabei. Es gab die Szene als die Junghexen zusammen mit Sunny im Fahrstuhl waren und die Neuigkeiten um Pierre besprechen mussten. Um nicht abgehört zu werden, haben sie den Fahrstuhl verlassen und sind ins Auto, wo sie die Fenster zu gemacht haben um ungestört zu reden. Und dann waren sie doch wieder im Fahrstuhl???? Ich musste zweimal lesen. 🙂
Aber gut, das sollte mich nun nicht von meinem Lesevergnügen abhalten. Ich musste einige male Schmunzeln. Die Stelle als es hieß, die Kinder werden im Schwarzwald gefangen gehalten. Ja da gab es doch mal eine Fernsehserie in den 90ern – Die Schwarzwaldklinik, da könnten sie sein. Hihi. 
Okay, wie alt sind die Kids gewesen? 16? Ich glaube mein 22 jähriger Sohn kennt nicht mal die Schwarzwaldklinik lol.
Aber was soll. Ich bin auch kein Meister der Rechtschreibung und Bücher schreiben kann ich auch nicht, deswegen höre ich jetzt auf zu stänkern 🙂
Ich fand Heiko Ideenreichtum rund um die Story wirklich gut, die verschiedenen Fähigkeiten der Hexen und Jäger. Die gesamte Storyline um Tanja war in sich stimmig und es machte spaß zu lesen.
Auch die Idee ein wirklich existierendes Internat zu nehmen und reale Personen wie Politiker in die Geschichte mit einzubeziehen, fand ich sehr gelungen.
Die Charaktere waren recht gut ausgearbeitet. Die Hauptcharaktere hatten viel Tiefe und der Leser konnte sich gut auf sie einstellen. Meine Lieblinge waren die Zwillinge Susi und Susa. Die Mädchen sind mir richtig ans Herz gewachsen. Leider hat Tilla im Laufe der Zeit sehr an Farbe verloren genau wie Adrian. Man merkte ihm seine Intelligenz später gar nicht mehr so an und das war es doch, was ihn besonders machte.
Trotz einiger Schwächen empfehle ich die Buchreihe weiter. Für mich war es keinesfalls vertane Zeit.

Hier liste ich Euch die Inhaltsangaben von Teil 1 bis Teil 5 auf. Wer nicht gespielt werden möchte sollte nicht zu weit lesen 🙂

Quelle der Angaben: Amazon.de


Teil 1:
Die sechzehnjährige Tanja aus Berlin erlebt mit dem Ende der Halbjahresferien auch das Ende ihres bisherigen Lebens. Sie stürzt beim Eislaufen mit der Freundin, sieht ihren Schwarm David mit einer blonden Tussi am Arm und als sie nach Hause kommt, trifft sie ihren blutenden Vater an. Ihre Eltern wurden von Jägern überfallen und müssen fliehen, um sich in Sicherheit zu bringen. Erst jetzt klären sie Tanja darüber auf, dass sie keine normalen Menschen sind! Sie schaffen ihre Tochter in ein Internat für angehende Hexen und Hexer, wo sie die Schule beenden und ihre Fähigkeiten als Hexe kennenlernen soll. 


Teil 2:

Tanja, ein Mädchen aus Berlin, erfuhr erst, als ihre Eltern angegriffen wurden, dass sie Hexen sind. Sie kam in ein Internat, in dem Hexen und Hexer zur Schule gehen und am Nachmittag ihre Fähigkeiten ergründen, verbessern und den Kampf gegen ihre Feinde, die Jäger, erlernen. Tanja konnte mithelfen, einen Überfall der Jäger zurückzuschlagen. Bei diesem Ereignis zeigte sich einmal mehr, dass nicht nur ihr Gehirnmuster ungewöhnlich ist – auch ihre Fähigkeiten sind es. 

Teil 3:
Anja, ein Mädchen aus Berlin, erfuhr erst nach dem Angriff auf ihren Vater, dass ihre Eltern und sie selbst Hexen sind. Sie kam in ein Internat, in dem Hexen und Hexer zur Schule gehen und am Nachmittag ihre Fähigkeiten ergründen, verbessern und den Kampf gegen ihre Feinde, die Jäger, erlernen. Tanja konnte mithelfen, einen Überfall der Jäger zurückzuschlagen. Bei diesem Ereignis zeigte sich einmal mehr, dass nicht nur ihr Gehirnmuster ungewöhnlich ist – auch ihr Fähigkeiten sind es. 
Nach dem Angriff auf sie, bei dem sie tödlich verletzt wurde, geht es turbulent weiter. Sie wird enttäuscht, gewaltsam von ihren Freunden getrennt und kommt in der Gefangenschaft bis an ihre körperlichen und seelischen Grenzen. 
Eine harte Prüfung für Tanja. Wird sie an dem Leiden und der Einsamkeit zerbrechen? 

Teil 4:
Nach ihrer Entführung und den schlimmen Erlebnissen ist Tanja ist bei ihren Eltern in Miersch. Sie vermisst Alex und die anderen, auch der Junge aus der Ostseeklinik geht ihr nicht aus dem Sinn. Als eine Befreiungsaktion für Trixi fehlschlägt, Trixi und der Junge weiterhin in der Hand der Jäger sind, beschließt Tanja, selbst einzugreifen. Nur, was kann sie als Sechzehnjährige schon ausrichten? 

Teil 5:
Der Leiter der WWWF, Pierre Lambert, ist in der Hexenorganisation so etwas wie der Fuchs im Schafspelz. Er sieht sich entdeckt und bedroht, als er bemerkt, wie Ronald Uhrig einen Telepathen auf ihn ansetzt. Lambert trifft eine Entscheidung, die nicht nur sein eigenes Leben für immer verändern wird, sondern auch das aller Hexen und Hexer in Europa, wahrscheinlich auf der ganzen Welt. Und indirekt auch das Leben aller Jäger. 
Bevor er ein uraltes Programm aktiviert, das vor vierhundert Jahren die mächtigsten Jäger des Mittelalters eintausend Hexen und Hexern in den Erbanlagen verankerten, will er durch einen Terroranschlag seine Spur verwischen, um untertauchen zu können. 
Was er vorhat, wird Gewalt, Leid und Tod über die Welt bringen. 





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