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Rezension: Kirschkernküsse

von Barbara Schinko

Inhalt: 

Elsie Bairns liebt Katzen, Kirschen und den Sommer – und sie liebt heimlich Cody Fletcher, den mutigen blonden Nachbarsjungen mit dem unglaublichen Lächeln. Als Cody mitten in der Nacht in ihr Haus schleicht und sie zu einer fünftägigen Fahrt quer durch Amerika einlädt, glaubt sie an die Erfüllung ihrer Träume. Der Roadtrip ihres Lebens beginnt, doch bald steht für Elsie fest: Das alles scheint zu verrückt und schön, um wahr zu sein. Und vielleicht ist es das. Denn je mehr Elsie den Mut aufbringt, Fragen zu stellen, desto klarer wird, dass ihr Cody etwas Entscheidendes verschweigt… 
 
 

Informationen:

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 1394 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 247 Seiten
  • Verlag: Impress (2. Oktober 2014)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B00NEFK2II

Meine Meinung:


Barbara Schinko hat mich auf eine wunderbare Reise quer durch Amerika mitgenommen. Auf dieser Reise durfte ich die beiden Protagonisten Elsie und Cody kennen lernen.

Elsie ist das typische Mädchen von Nebenan. Sie ist freundlich, ehrgeizig, hübsch (auch wenn sie es nicht weiß) und heimlich verliebt in Cody Fletcher. Eines Nachts steht Cody bei Elsie im Zimmer und lädt sie auf einen 5 tägigen Trip quer durch die USA ein. Da Elsie Sturmfrei hat, überlegt sie nicht lang und nimmt die Einladung an. Cody bittet Elsie um diese 5 Tage, da er ihr etwas wichtiges zeigen möchte. 
Barbara Schinko hat eine tolle Atmosphäre geschaffen, man merkte deutlich, das sie nicht aus Reiseführer zitierte, sondern diese Strecke selber abgefahren haben musste.
Die einzelnen Schauplätze waren wirklich toll beschrieben und bescherten mir ein einmaliges Kopfkino. Elsie und Cody konnte ich schnell in mein Herz schließen und ich spürte deutlich das Herzklopfen der Beiden, wenn sie sich näher kamen. 
Dieses Buch ist definitiv eine Liebesgeschichte, aber sie erzählt auch noch etwas anderes. Der Roman greift außerdem unterschwellig wichtige Themen wie Homosexualität und Waffengebrauch bei Jugendlichen auf.
Allein der Anfang des Buches. Der Auszug eines Chatgesprächs aus einem Waffennarr-Forum wirft Fragen auf und bleibt dem Leser die ganze Zeit im Hinterkopf.
Der Roman ist bis zum Ende des Road Trips interessant und hält die Spannung. Denn Cody hat ein Geheimnis. Doch genau dieses Geheimnis hat mich dann doch etwas verwirrt und das Buch in eine Richtung driften lassen, die ich nicht vermutet hätte.
Als ich genau dieses Geheimnis erfahren hatte, ging ich gedanklich das Buch von Anfang bis Ende noch einmal durch und war hin und her gerissen zwischen Faszination und Enttäuschung. Irgendwie passte das alles nicht mehr. Vielleicht lag es auch daran, das nach dem Lüften des Geheimnisses das Buch zu schnell zu Ende ging.
Ich hatte das Gefühl im Galopp durch die letzten Seiten zu fliegen. Alles wurde schnell aufgelöst und gut ist… Das fand ich sehr unbefriedigend. 
Allerdings hat mich dieses Buch einige Tage nachdem ich es beendet hatte, auch nicht losgelassen. Immer wieder wanderten meine Gedanken zu der Geschichte. Wenn so etwas passiert, dann ist es definitiv ein gutes Buch.
Ihr müsst euch euer Urteil leider selber bilden. Ich empfehle es auf alle Fälle weiter.  

 

 

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