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Rezension: Zeitenzauber – Die Goldene Brücke

Zeitenzauber – Die Goldene Brücke

Eva Völler




Kurzbeschreibung

Erscheinungstermin: 14. März 2013
Nachdem Anna sich dem Geheimbund der Zeitwächter angeschlossen hat, lässt das nächste Abenteuer nicht lange auf sich warten. Mitten in ihrer Abiturprüfung ereilt sie eine Schreckensnachricht aus Paris: Sebastiano ist verschollen – und zwar im 17. Jahrhundert! Anna begibt sich auf eine gefährliche Reise und findet ihren Freund tatsächlich in Paris wieder. Doch es gibt ein neues Problem: Er hält sich für einen Musketier und hat keine Ahnung, wer Anna ist. Schafft sie es, seinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen?

Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 320 Seiten
  • Verlag: Bastei Lübbe (Baumhaus); Auflage: Aufl. 2013 (14. März 2013)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3833901683
  • ISBN-13: 978-3833901683
  • Vom Hersteller empfohlenes Alter: 14 – 17 Jahre
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 15,4 x 3 cm 


Über die Autorin



Eva Völler hat sich schon als Kind gern Geschichten ausgedacht. Trotzdem hat sie zuerst als Richterin und später als Rechtsanwältin ihre Brötchen verdient, bevor sie Juristerei und Robe schließlich endgültig an den Nagel hängte. „Vom Bücherschreiben kriegt man auf Dauer einfach bessere Laune als von Rechtsstreitigkeiten. Und man kann jedes Mal selbst bestimmen, wie es am Ende ausgeht.“ Die Autorin lebt mit ihren Kindern am Rande der Rhön in Hessen.



Meine Meinung


Seit dem 1. Band ist über ein Jahr vergangen. Anna und Sebastiano sind noch immer glücklich zusammen. Zu jeder Gelegenheit reist Anna nach Venedig um Sebastiano zu sehen. Meistens haben sie dann auch einen Auftrag und müssen in die Vergangenheit. Doch dieses Mal ist es anders. Sebastiano ist für einen anderen Wächter eingesprungen und steckt in Paris 1625 fest. Die Kontaktaufnahme mit Sebastiano ist mehrmals misslungen. Somit muß Anna versuchen Sebastiano zurück zu holen. Als Anna 1625 auf Sebastiano trifft stellt sie fest, daß sich ihre Mission schwieriger darstellt als anfangs gedacht. Aus Sebastiano ist Sebastien geworden, ein stolzer Musketier der sich nicht an sein wahres Leben erinnert.

Der Roman hat mir genau wie der erste Band sehr gut gefallen. Das Buch ist rasant geschrieben und irgendwie passiert immer etwas, so daß es nie langweilig wird und die Seiten nur so dahin fliegen.
Eva Völler baut sehr viel Geschichtliches  in ihre Geschichte ein und man hat immer wieder diese AHA Effekte wenn man bekannte Namen liest, die man selber aus dem Geschichtsunterricht kennt. Die Autorin beschreibt die Zeitepochen sehr genau und lässt die Welt um die Protagonisten zum Leben erwachen. Ich fand es gut, daß immer wieder der grausige Gestank und der Dreck auf den Straßen erwähnt wurden. So lichtete sich ganz schnell das verklärte Bild des Mittelalters.

Die Protagonistin Anna hat mir dieses Mal nicht so gut gefallen. Im ersten Roman wirkte sie Taffer, Frech und selbstbewusst. Dieses Mal war sie irgendwie wie weichgespült, teilweise sogar dumm und naiv. Andere rückten die Probleme gerade und fanden eine Lösung und Anna hatte nichts Besseres zu tun als mit den Kopf durch die Wand um alles wieder zu Nichte zu machen. Manchmal habe ich echt laut gestöhnt, daß sie so fahrlässig handelte und reagierte. In diesen Momenten war Anna typisch blond. Allerdings hatte ich die meiste Zeit kein blondes Mädchen vor Augen. Ich war immer richtig irritiert, wenn sie ihre blonden Haare erwähnte. Ich hatte irgendwie immer ein brünettes Mädchen im Kopf.

Nach dem ich das Buch durch hatte, bin ich erst mal auf Eva Völlers Blog und habe mit Freude gelesen, daß sie den 3. Band fast fertig hat. Ich bin schon sehr gespannt, wie die Geschichte um Anna und Sebastiano weiter geht.

Natürlich empfehle ich allen die Zeitreise Reihe weiter. Es ist wirklich eine tolle und aufregende Story.



Vielen Dank an Eva Völler und Bastei Lübbe für das Rezensionsexemplar.

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